Dialogisches EFT  und Visualisation des Geschehens
Dialogisches Klopfen

Dialogisches EFT und Visualisation des Geschehens

07.01.2007, 18:47

Liebe Kerstin

ich habe vorhin etwas ausprobiert, worüber ich in der Form noch nichts gelesen habe. Jedenfalls nicht in dieser Kombination(vergessen?). Ich weiß nicht, wo ich es einordnen soll.

Es ist eine Kombination von

dialogischem EFT (das gab’s doch oder?) und Visualisation des Geschehens („Bühnenstück“) bei gleichzeitigem aktiven Spiegeln und Ausdrücken dessen, was ich sehe und wie ich darauf reagiere in die Klopfsequenz.

Klingt kompliziert… ist aber eigentlich ganz einfach. Vielleicht gab es das doch schon. Egal, ich schreib’s jetzt halt mal aus meiner Perspektive auf:

Nachdem ich heute mit Kerstin arbeiten durfte und konnte, hatte ich ein starkes Bedürfnis dem Anteil in mir, der sich gerade gemeldet hatte, „DANKE“ zu sagen. ich bin also in meiner Vorstellung zu dem Mädchen zurückgekehrt, das Kerstin und ich uns heute angesehen haben. Bisher sage ich imaginär Danke und schaue, was sie braucht und was passiert. Hätte sie eine Umarmung gebraucht, hätte ich sie in meiner Vorstellung umarmt.

Was passiert aber, wenn ich das mit dem Klopfen kombiniere?

Diese Idee ist von Christina Loewe entwickelt:

Ich gehe also zu diesem Mädchen, sehe sie an, nehme das Bild von ihr in mich auf und spreche mit ihr:

Für den heutigen Tag danke ich dir

und wertschätze dich genau so wie du bist,

denn du Christina bist ein wertvolles kleines Mädchen

und ich danke dir :

für deine Existenz

deinen Glauben an das Gute im Menschen,

im Herzen

und in mir selbst,

ich danke dir für diese Erfahrung,

die ich heute mit dir auf diesem Weg

meines Friedensprozesses machen durfte.

Ich danke dir mit allem was ich habe

ich bin zufrieden

ich bin zuversichtlich

Für den heutigen Tag danke ich dir aus tiefstem Herzen und glaube an dich!

so ist es, so sei es, so wird es sein.

(Atmen)

Ich bin bereit

für den heutigen Tag sind wir beide zusammen

und niemand ist allein.

Ich bleibe immer in Kontakt mit dem Bild von mir und der Kleinen. Das ist interessant, weil es sich immer verändert und vieles sehr viel greifbarer macht.

Ich sehe und fühle also mich und ich sehe und fühle die Kleine. Ich sehe, was sie tut, wie sie sich bewegt, ihre Körperhaltung, ihren Ausdruck. Mit Glück spüre ich ihre Bedürfnisse oder aber ich lese es an dem ab, was ich an ihr sehe.

Ich sehe mich als JETZT-Teil, meine Gefühle, meine Haltung etc. Ich sehe, wie die Kleine auf mich reagiert und ich merke, wie ich auf sie reagiere usw.

Bis hier hin spricht nur der JETZT -Anteil. Die Kleine scheint aber auch etwas sagen zu wollen….

dialogisches Klopfen:

Christina von heute:

ich danke dir Christina aus der Vergangenheit, von damals, aus tiefstem Herzen für deine Schuldgefühle

Ich danke Dir aus tiefstem Herzen für das was ich bin.

***die Kleine

Ich danke dir, Christina von heute, für deine Kraft,

für dein Vertrauen, für das, was du für mich tust.

***

Christina heute: ich danke dir …. ich danke dir, dass du dich mir so gezeigt hast,

ich danke dir für deine Ehrlichkeit,

ich danke dir für dein Vertrauen,

ich danke dir für die Bilder, die du mir geschickt hast,

ich danke dir für die Gefühl, die du mit mir geteilt hast und mit mir teilst

***die Kleine

Ich danke dir, christina von heute, dass du mir erlaubt hast, mich zu zeigen so wie ich bin, so wie ich fühle, so wie ich mich damals gefühlt habe.

ich danke dir, dass du mir gezeigt hast, dass ich nicht alleine bin.

***

Christina heute: ich danke mir selbst, dass ich mir heute erlaubt habe, mich so zu fühlen, wie ich mich damals gefühlt habe.

Ich bin voller Dankbarkeit für das Erlebte.

***die Kleine

Ich bin danke dir, dass du dir Hilfe geholt hast.

Ich bin dankbar, dass du mich nicht allein in diesem Loch hast sitzen lassen.

***

Neue Veränderung. Vom miteinander reden zum miteinander handeln:

dialogisches-interaktives Klopfen

***die Kleine

Ich möchte mich in deine Arme werfen!

Ich möchte in deine Arme,

ich möchte zu Dir.

***

Christina von heute: ich sehe, dass du zu mir möchtest,

ich sehe, wie du umarmt werden möchtest

und ich bin so dankbar.

Ich bin so dankbar, dass du so viel Vertrauen in mich hast, dass du dich von mir umarmen lassen möchtest.

Ich nehme dich gern in meine Arme!

Und ich bin gern bei dir!

***die Kleine

Ich fühle deine Wärme und deine Liebe

***

Christina von heute: Ich streiche dir sanft über den Rücken

***die Kleine

Ich fühle, wie du mir sanft über den Rücken streichst

***

Christina von heute: Ich sehe, wie ich dir sanft über den Rücken streiche,

ich nehme deine Fäuste in meine Hände

und sehe… du öffnest deine Hände und in deinen Händen sind Samen,

Samen die sich öffnen und blühen.

ich bin dankbar, dass ich mich habe.

Ich bin froh, dass ich mich habe.

Ich bin froh, dass ich fühlen kann, dass ich mich habe.

Ich bin froh, dass ich fühlen kann, dass ich für mich da bin.

Du Christina bedeutest mir viel, ICH bedeute mir viel.

Ich sehe wie wir beide uns in den Armen liegen,

du weinst, weil du eine Schulter zum Anlehnen brauchst

und ich weine, weil ich dir diese Schulter sein darf.

Wir beide weinen, aber wir weinen aus unterschiedlichen Gründen.

Ich weine aus unterschiedlichen Gründen und das ist gut so.

(Es hilft also auch, verwirrende Gefühle auseinander zu halten)

….

Am Ende steht das kleine Mädchen von damals vor mir und hat einen Blumenstrauß in der Hand. Sie hat Blumen für mich gesammelt. Das ist etwas, was ich in der Vergangenheit für meine Mutter getan habe, weil ich ihr zeigen wollte, dass ich sie liebe…. und sie tut das nun für mich.

Christina

Es gibt keine Regeln. Gehandelt wird nur nach den aktuellen Bedürfnissen. Ich nehme in das Klopfen auf, was ich aufnehmen möchte. Ich hab mich da von meinem Gefühl leiten lassen.

Für mich war der Abschluss, das Zurückführen beider Anteile zu einer Person, ohne die Unterschiedlichkeit des Erlebens zu verneinen, wichtig.

Es müssen keine inneren Kinder sein, jeder Art Anteil und jede Form ist ansprechbar. Ich hab das vor einigen Wochen schon einmal mit meinem inneren Kritiker gemacht, konnte es aber damals schlecht beschreiben. Ich hoffe, dieses Mal ist mir das besser gelungen.

Lieben Gruß, Christina

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